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Scheckübergabe: Spenden vom Krematorium in Höhe von 35.000 EURO

Das Krematorium Memmingen spendete in diesem Jahr die stattliche Summe von 35.000 EURO. Oberbürgermeister Manfred Schilder, Henry Keizer, Vorstandsvorsitzender von „die Facultatieve Gruppe“ und Stefan van Dorsser, Betriebsleiter des Krematoriums Memmingen überreichten in Anwesenheit von zahlreichen Ehrengästen sieben Schecks. Zu den Begünstigten zählten in diesem Jahr der Deutsche Alpenverein Sektion Memmingen, die Stadtkapelle Memmingen, der Historische Verein Memmingen, der Bienenzuchtverein Memmingen, die Kirchengemeinde St. Ulrich Amendingen mit zwei Projekten und die Johanniter-Unfall-Hilfe Regionalverband Allgäu. 

Oberbürgermeister Manfred Schilder bedankte sich für die “großzügige Geste” und lobte das Engagement und bedankte sich im Namen der Stadt Memmingen. „Diese Mittel ermöglichen verschiedenste Anschaffungen und Projekte, die es so sonst nicht geben könnte“, so das Stadtoberhaupt.

Wir geben eine Dienstleistung

„Das Krematorium Memmingen spielt seit der Eröffnung im Jahre 2006 eine entscheidende Rolle für die Bevölkerung in Memmingen und Umgebung. Wir geben eine Dienstleistung und uns ist es wichtig, neben den Menschen in der schwierigsten Zeit zu stehen”, so Henry Keizer. „Wir möchten daher verschiedene Organisationen, die für die Stadt Memmingen und ihre Einwohner wichtig sind, mit unserem Beitrag unterstützen.“

Oberbürgermeister Manfred Schilder (2.v.l.) begrüßte gemeinsam mit Bürgermeisterin Margareta Böckh (1.v.l.) den Vorstandsvorsitzenden von „die Facultatieve Gruppe“, Henry Keizer (3.v.l.) und den Betriebsleiter des Krematoriums Memmingen, Stefan van Dorsser zur offiziellen Spendenübergabe des Krematoriums. Foto: Claudia Flemming
Oberbürgermeister Manfred Schilder (2.v.l.) begrüßte gemeinsam mit Bürgermeisterin Margareta Böckh (1.v.l.) den Vorstandsvorsitzenden von „die Facultatieve Gruppe“, Henry Keizer (3.v.l.) und den Betriebsleiter des Krematoriums Memmingen, Stefan van Dorsser zur offiziellen Spendenübergabe des Krematoriums. Foto: Claudia Flemming

 

Spendenempfänger 2018: Es werden 35.000 Euro ausgeschüttet

  1. Deutscher Alpenverein, Sektion Memmingen e.V.: Errichtung einer Boulderhalle
    Der Alpenverein plant den Bau einer sog. Boulderhalle mit Gesamtkosten in Höhe von rd. 2,4 Mio. €. Bouldern ist eine spezielle Form des Kletterns, bei der ohne Gurt und Seil in Absprunghöhe geklettert wird. Damit soll dieser Trendsport  für alle Altersgruppen geeignet ist, das Risiko hält sich nach Aussagen des Vereins in Grenzen. In Deutschland existieren rd. 400 Kletterhallen, die etwa zur Hälfte vom Deutschen Alpenverein bzw. dessen Sektionen betrieben werden. Da der Bau der Halle die Attraktivität der Stadt erhöhen wird, denkt die Stadt auch an eine Bezuschussung der Maßnahme. Allerdings wird dies nicht in der vom Verein erwarteten Höhe möglich sein. Gabriele Neun, 1. Vorsitzende, Siegfried Welz-Jörg, Schatzmeister vom Deutschen Alpenverein, Sektion Memmingen e.V. freuten sich über eine Spende in Höhe von EURO 20.000.
Freuten sich über eine Spende in Höhe von € 20.000. V.l.n.r.: Oberbürgermeister Manfred Schilder, Henry Keizer, Vorstandsvorsitzender von „die Facultatieve Gruppe“, Gabriele Neun, 1. Vorsitzende und Siegfried Welz-Jörg, Schatzmeister vom Deutschen Alpenverein, Sektion Memmingen e.V. Foto: Claudia Flemming

 

Stadtkapelle Memmingen e.V.

Spende: 3.000 € für die Anschaffung  von Trachten

Die Stadtkapelle Memmingen e.V. beabsichtigt neue Trachten mit Kosten von weit über 10.000 € zu beschaffen. Die Stadtkapelle ist ein renommiertes Aushängeschild der Stadt Memmingen und nimmt an zahlreichen Aktivitäten in Memmingen als auch außerhalb der Stadt teil. Die Stadtkapelle hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten. 

V.l.n.r.: Oberbürgermeister Manfred Schilder, Annette Angerer, Hornistin der Stadtkapelle Memmingen, Siegrid Bölle, Trachtenwartin der Stadtkapelle Memmingen, Henry Keizer, Vorstandsvorsitzender von „die Facultatieve Gruppe“. Foto: Claudia Flemming

 

Historischer Verein Memmingen e.V.

Spende: 1.000 € für die Errichtung  von Stelen
Der Historische Verein plant in Zusammenarbeit mit der Stadt an historisch bedeutsamen Orten im Memminger Osten (Gebiert östlich der Bahnlinie) die Aufstellung von Stelen. Die Kosten für das Gesamtprojekt werden sich auf etwa 10.000 € belaufen. Auf diesen Stelen sollen Texte zu dem jeweiligen Ort befestigt werden. Der Memminger Osten ist aus verschiedenen Gründen historisch bedeutsam (Ansiedlung von Vertriebenen aus dem Baltikum in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, Industrialisierung der Stadt, etc.). Es ist daran gedacht, dass auf der Grünfläche vor dem Waldfriedhof auch eine Stele zur Geschichte des Waldfriedhofes aufgestellt wird. In diesem Zusammenhang soll auch das Krematorium erwähnt werden. Die Zuschusshöhe entspricht den Kosten dieser Stele.

V.l.n.r.: Oberbürgermeister Manfred Schilder, Christoph Engelhard, 1. Vorstand Historischer Verein, Bernhard Hartnig,  Ausschuss-Mitglied, Henry Keizer, Vorstandsvorsitzender von „die Facultatieve Gruppe“, Katrina Dibah-Lavorante, Stadtteilmanagerin für den Memminger Osten. Foto: Claudia Flemming

 

Bienenzuchtverein Memmingen e.V.

Spende: 3.000 € für den Umbau Lehrbienenstand und Beschaffung Schutzbekleidung
Der Bienenzuchtverein betreibt einen Lehrbienenstand an dem viele Schulklassen informiert werden. Der Lehrbienenstand wurde umgebaut, um Öffentlichkeitsarbeit leisten zu können, mit dem Ziel der Förderung der Bienenhaltung und des Bienenschutzes. Zudem soll in diesem Zusammenhang auch die notwendige Schutzbekleidung beschafft werden.

V.l.n.r.: Oberbürgermeister Manfred Schilder, Thomas Schedel, Kassenprüfer des Bienenzuchtvereins Memmingen, Henry Keizer, Vorstandsvorsitzender von „die Facultatieve Gruppe“, Fritz Aldinger, Beisitzer des Bienenzuchtvereins Memmingen, MDL a.D. Herbert Müller. Foto: Claudia Flemming

 

Kirchengemeinde St. Ulrich Amendingen/Stadt Memmingen

Spende: 3.000 € für die Restaurierung des Kreuzes auf dem Friedhof Amendingen
In Abstimmung zwischen der Kirchengemeinde und der Stadt soll das Kreuz auf dem Amendinger Friedhof restauriert werden.

V.l.n.r.: Oberbürgermeister Manfred Schilder, Rudolf Schnug, Leiter des Garten- und Friedhofsamts, Henry Keizer, Vorstandsvorsitzender von „die Facultatieve Gruppe“. Foto: Claudia Flemming

 

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Allgäu

Spende 3.000 € für die Anschaffung der Ausstattung im Rahmen der Einrichtung einer Kindergartengruppe
Die Johanniter-Unfall-Hilfe plant im Rahmen des Umbaus eines Gebäudes Räume für eine Kindergartengruppe einzurichten. Die Gesamtkosten für die Umbaumaßnahme belaufen sich auf rd. 0,5 Mio €. Darin sind die Kosten für die erforderliche Ausstattung mit Kosten in Höhe von rd. 52.000 € enthalten. Die Stadt Memmingen wird die bauliche Maßnahme bezuschussen. Eine Bezuschussung der Ausstattung
ist nicht möglich. Da die Maßnahme dazu dient, zusätzliche Kindergartenplätze
(25 Plätze) zu schaffen, wird die Maßnahme von der Stadt Memmingen begrüßt.

V.l.n.r.: Oberbürgermeister Manfred Schilder, Markus Vehoff, 2. Vorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe Regionalverband Allgäu, Claudia Grunwald, Ansprechpartnerin für Kindereinrichtungen der Johanniter-Unfall-Hilfe Regionalverband Allgäu, Henry Keizer, Vorstandsvorsitzender von „die Facultatieve Gruppe“. Foto: Claudia Flemming

Kirchengemeinde St. Ulrich Amendingen

Spende 2.000 € Fassadensanierung der Kirche St. Ulrich in Amendingen
Im Rahmen der Fassadensanierung an der Kirche in Amendingen wurde festgestellt, dass der Schadensumfang an der Fassade deutlich höher als ursprünglich bekannt ist. Aus diesem Grunde werden die Kosten deutlich höher als erwartet ausfallen.

V.l.n.r.: Oberbürgermeister Manfred Schilder, Christine Jäger, Kirchenpflegerin Amendingen, Henry Keizer, Vorstandsvorsitzender von „die Facultatieve Gruppe“, Anton Latawiec, Pfarrer Kirchengemeinde St. Ulrich Amendingen, Wolfgang Courage, Stadtrat und Stadtteilreferent Amendingen. Foto: Claudia Flemming

Im Vergleich zu der diesjährigen Ausschüttung die Spendensummen der Vorjahre:

2015: 38.500 Euro

2016: 27.000 Euro

2017: 29.000 Euro, verteilt auf zwei Spendenübergaben (April und November 2017)

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