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Grundschule Ottobeuren: 1.000 Euro Spende für nierenkranke Kinder

Bei der Übergabe des Spendenschecks: (hintere Reihe von links) Katharina Keller (Lehrerin), Sonja Knauer (Lehrerin), Dr. Jens Blechschmidt (Klassenelternsprecher), Anna Maria Hölzle (Klassenelternsprecherin), Ulrike Sprick (Rektorin), Petra Schuster (Pflegeleitung Kinderdialysezentrum), Nikola Pfister (Klassenelternsprecherin), Christa Bettenburg (Lehrerin); (vordere Reihe von links) Eva Lenhard (Lehrerin), Melanie Fischer (Lehrerin), Franziska Schwarz (St. Martin), Korbinian Hipp (Bettler), Samuel Hummel (Schüler), Joshua Kuddes (Schüler), Cornelia Maier (Lehrerin).
Bei der Übergabe des Spendenschecks: (hintere Reihe von links) Katharina Keller (Lehrerin), Sonja Knauer (Lehrerin), Dr. Jens Blechschmidt (Klassenelternsprecher), Anna Maria Hölzle (Klassenelternsprecherin), Ulrike Sprick (Rektorin), Petra Schuster (Pflegeleitung Kinderdialysezentrum), Nikola Pfister (Klassenelternsprecherin), Christa Bettenburg (Lehrerin); (vordere Reihe von links) Eva Lenhard (Lehrerin), Melanie Fischer (Lehrerin), Franziska Schwarz (St. Martin), Korbinian Hipp (Bettler), Samuel Hummel (Schüler), Joshua Kuddes (Schüler), Cornelia Maier (Lehrerin).

Grundschule Ottobeuren: 1.000 Euro Spende für nierenkranke Kinder

Sie müssen nach der Schule zur Blutwäsche ins Krankenhaus, täglich viele Tabletten schlucken und sich an eine strikte Diät halten: Nierenkranke Mädchen und Buben. Um betroffenen Kinder aus der Region etwas Gutes zu tun, haben die Schüler der Ottobeurer Grundschule den Erlös ihrer diesjährigen St.-Martinsaktion im Wert von 1.000 Euro dem Kinderdialysezentrum am Klinikum Memmingen gespendet.

Rund 160 Buben und Mädchen in Deutschland müssen aufgrund ihrer Nierenerkrankung jedes Jahr neu an die Dialyse. Sie sind oft schwach, wachsen schlecht und liegen stundenlang zur Blutwäsche im Krankenhaus – an dicke Schläuche angeschlossen. Außerdem müssen sie sich an eine strikte Diät halten. Denn nicht nur Eis, Schokolade oder Fast Food sind tabu, sondern auch Obst, Gemüse und Kartoffeln enthalten Stoffe, die ihrem kranken Körper nicht gut tun.
Weil sie das Schicksal dieser Kinder bewegt, haben Ottobeurer Grundschüler den Erlös ihrer St.-Martinsaktion dem Förderverein für nierenkranke Kinder und Jugendliche am Klinikum Memmingen gespendet. In einem stimmungsvollen Lichterzug waren am St. Martinstag die Erst- und Zweitklässler der Grundschule singend mit selbstgebastelten Laternen vom Hauptportal der historischen Basilika zum Marktplatz gewandert – angeführt von einer als Sankt Martin verkleideten Drittklässlerin hoch zu Ross. Der Gesang der Schüler wurde von Eltern und einer Trompetengruppe, die sich auf der Balustrade des Hauses des Gastes versammelt hatten, unterstützt. Auf dem Marktplatz ordneten sich die Lampion-Träger in einem großen Kreis an, in dem die Schüler der zweiten Jahrgangsstufe mit ihren bunten Laternen einen stimmungsvollen Lichtertanz aufführten. Danach öffnete sich der Kreis der Laternen für den Reiter Sankt Martin und einen Schüler, der den Bettler der bekannten Martinsgeschichte verkörperte. So begann das Spiel der Viertklässler, das von eingeübten Martinsliedern umrahmt wurde. Pater Christoph Maria Kuen erzählte vom Heiligen Martin und spendete den Anwesenden den Segen. Zum Abschluss gab es für die Kinder die traditionellen Martinsbrezeln. Der Elternbeirat der Grundschule verkaufte an zwei Ständen Glühwein, Kinderpunsch und Brezeln.
Die Rektorin der Grundschule, Ulrike Sprick, bedankte sich bei allen Beteiligten für die gelungene Organisation der Veranstaltung: „Ohne die große Mithilfe der Eltern, der Lehrkräfte, der Mitarbeiter der Gemeinde, der freiwilligen Feuerwehr, der Bläsergruppe und aller übrigen `guten Geister´ hätte dieses Fest nicht so schön und reibungslos ablaufen können.“

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