8. Berufsinformationstag in Mindelheim | AK SCHULEWIRTSCHAFT Mindelheim/Unterallgäu

By | 5. Februar 2016

8. Berufsinformationstag in Mindelheim | AK SCHULEWIRTSCHAFT Mindelheim/Unterallgäu

8. Berufsinformationstag in Mindelheim | AK SCHULEWIRTSCHAFT Mindelheim/Unterallgäu. Foto: fotolia

8. Berufsinformationstag in Mindelheim | AK SCHULEWIRTSCHAFT Mindelheim/Unterallgäu. Foto: fotolia

Mindelheim, 05.02.2016 (cf). Alle zwei Jahre veranstaltet der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT den Berufsinformationstag auf dem Gelände der Berufsschule Mindelheim. In diesem Jahr bereits zum 8. Mal präsentieren sich am 12. März 2016 von 10:00 bis 14:00 Uhr Ausbildungsbetriebe und Fachschulen der Region Mindelheim und dem Unterallgäu mit insgesamt 180 verschiedenen Berufen aus Handel, Dienstleistung, Handwerk und Industrie. Der Berufsinformationstag bietet neben Vorträgen und Workshops auch Informationen zu akademischen Berufen und ist eine interessante Plattform für Jugendliche aller Schularten. Schulabgänger können sich vor Ort über die Anforderungen im gewünschten Ausbildungsberuf informieren oder über ein Praktikum wertvolle Erfahrungen sammeln.

Grußworte zum 8. Mindelheimer Berufsinformationstag

Hans-Joachim Weirather
Landrat des Landkreises Unterallgäu und Schirmherr

Der 8. Berufsinformationstag – Ein Gewinn für alle!

Hans-Joachim Weirather Landrat des Landkreises Unterallgäu und Schirmherr

Hans-Joachim Weirather Landrat des Landkreises Unterallgäu und Schirmherr

Je näher das Ende der schulischen Grundausbildung rückt, desto drängender werden die Fragen nach der weiteren beruflichen Orientierung. Das ist leichter gesagt als getan, denn das Angebot ist groß. So groß, dass die Wahl oft schwer fällt. Junge Menschen stehen dann beispielsweise vor der grundsätzlichen Frage, ob sie eine kaufmännisch, sozial oder handwerklich geprägte Ausbildung anstreben oder ein Studium aufnehmen wollen.

Der Mindelheimer Berufsinformationstag versucht, diese Entscheidungsfindung zu erleichtern und den Jugendlichen grundlegende Informationen und Orientierung an die Hand zu geben. Der Berufsinformationstag ist aber noch viel mehr als nur eine Informationsquelle für Schulabsolventen.

Wir sind im Unterallgäu sehr stolz auf unseren Spitzenplatz mit äußert niedrigen Arbeitslosenquoten, nahezu konstanter Vollbeschäftigung und – wie das Magazin Focus für das Jahr 2015 wieder einmal bestätigt hat höchster Lebensqualität. Der Erfolg unserer vielen eigentümergeführten mittelständischen Familienbetriebe ist aber nicht nur von unserer guten Infrastruktur abhängig. Vielmehr sind diese Betriebe auch auf gut ausgebildeten Fachkräftenachwuchs angewiesen. Deshalb hat der Berufsinformationstag natürlich längst auch die Funktion einer bedeutenden Werbeplattform für unsere heimische Wirtschaft.

Ich wünsche den Jugendlichen hilfreiche Tipps auf dem Weg zu ihrem Wunschberuf und den Betrieben gute Gespräche und viel Erfolg bei der Gewinnung von engagierten Nachwuchskräften. Unter dem Strich profitieren am Ende beide Seiten wenn der „richtige“ Ausbildungsplatz gefunden wird. So besteht die gute Chance, dass die Arbeit ein Stück weit auch die eigenen Interessen mit abbildet und durch die Anwerbung von „passenden“ Bewerbern junge Menschen gewonnen werden, die sich motiviert und interessiert in den Betrieben einbringen.

Ihr

Hans-Joachim Weirather
Landrat des Landkreises Unterallgäu und Schirmherr


AK_SW_Flyer2016_v5end AK_SW_Flyer2016_v5end 2. Seite

 


Dr. Stephan Winter
Erster Bürgermeister Stadt Mindelheim
Dr. Stephan Winter Erster Bürgermeister Stadt Mindelheim

Dr. Stephan Winter Erster Bürgermeister Stadt Mindelheim

Groß angelegtes Informationsangebot
Unsere jungen Mitbürger/innen stehen am Ende ihres schulischen Werdegangs vor schweren und weitreichenden Entscheidungen. Zu deren Klärung brauchen sie neben dem Elternhaus kompetente Partner, die ihnen mit ihrer beruflichen Erfahrung beratend zur Seite stehen. Für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist dies eine unverzichtbare Aufgabe, ein Dienst an der Zukunft nicht nur der suchenden jungen Menschen, sondern an der gesamten Gesellschaft.

Der 8. Mindelheimer Berufsinformationstag leistet genau diesen Dienst auf breitester Ebene. Hier können sich die Schüler/innen aller Schularten über eine große Anzahl von Berufen informieren und sich im Gespräch unter vier Augen kompetenten Rat über die erforderlichen Ausbildungswege, über Anforderungen und Profile holen. Deshalb freue ich mich sehr, dass über 80 Betriebe, Institutionen und Behörden ihre Mitwirkung zugesagt haben.

Ich danke an dieser Stelle ganz herzlich der Berufsschule für das zur Verfügung stellen der Räumlichkeiten, dem Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT für die Initiative, Frau Sparkassen-Gebietsdirektorin Iris Rienks, Herrn Schulamtsdirektor Bertram Hörtensteiner, den Schulleitungen, den Vertretern der Betriebe, dem Rotary-Club Mindelheim, der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, der Industrie- und Handelskammer, der Kreishandwerkerschaft sowie allen Beteiligten für den engagierten Einsatz.

Ich wünsche allen, die im Entscheidungsprozess stehen, gute Gespräche und umfassende Informationen.
Dr. Stephan Winter
Erster Bürgermeister
Stadt Mindelheim

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Markus Anselment
Stv. Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben

Lehre macht Karriere – heute mehr denn je!

Markus Anselment Stv. Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben

Markus Anselment Stv. Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben

Hat die Lehre ausgedient? Kann man heute nur noch mit Studium Karriere machen? Fast könnte man dies meinen, wenn man den ungebremsten Trend zur Akademisierung in Deutschland beobachtet. In den letzten Jahren hat sich ein Gesellschaftsbild entwickelt, dass bei Jugendlichen den Trugschluss hervorruft, dass nur das Abitur optimal auf eine erfolgreiche Berufstätigkeit vorbereitet. Und dann sollte idealerweise ein Studium folgen. Die berufliche Bildung wird in ihrer Wertigkeit und den Karrierechancen massiv unterschätzt. Zu Recht? Ich meine eindeutig nein!

Denn es stimmt nicht zwangsläufig, dass Akademiker in allen Belangen Vorteile gegenüber Nicht-Akademikern haben. Weder verdienen sie automatisch mehr Geld, noch sind sie weniger von Arbeitslosigkeit bedroht, noch finden sie automatisch die interessanten Jobs mit hoher Entscheidungskompetenz. Warum ist dies so? Dafür gibt es viele Gründe. Aber ein ganz entschei- dender ist die Tatsache, dass die Unternehmen ein x-faches mehr an qualifiziert ausgebildeten Fachkräften brauchen als Akademiker. Deshalb sind die Chancen, die sich aufbauend auf einer beruflichen Bildung eröffnen, so groß wie nie zu vor.

Auf dem Mindelheimer Berufsinformationstag haben alle junge Menschen die Möglichkeit, sich aus erster Hand bei den Unternehmen über die Duale Berufsausbildung, die nachfolgenden Weiterbildungsangebote, die Aufstiegschancen und die persönlichen Karrierewege zu informie- ren. Zahlreiche Unternehmen offerieren auch verschiedene Duale Studiengänge, bei denen eine betriebliche Ausbildung mit einem Studium verzahnt wird. Ich bin überzeugt davon, dass viele junge Menschen nach solchen Informationsgesprächen dann auch den Karriereweg der beruflichen Bildung durchaus als lohnenswerte Alternative zum Studium entdecken werden. Deshalb appelliere ich an Schülerinnen und Schüler sowie Eltern gleichermaßen, den 8. Mindelheimer Berufsinformationstag zu besuchen und die gebotenen Informationsmöglichkeiten auszuschöpfen.

Markus Anselment
Stv. Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben

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Bertram Hörtensteiner, Schulamtsdirektor, Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT
Vorsitzender Schule
Iris Rienks, Gebietsdirektorin Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim, Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT,Vorsitzende Wirtschaft
8. Mindelheimer Berufsinformationstag am 12. März 2016
Bertram Hörtensteiner, Schulamtsdirektor Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Staatliches Schulamt Unterallgäu/Memmingen Vorsitzender Schule

Bertram Hörtensteiner, Schulamtsdirektor Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Staatliches Schulamt Unterallgäu/Memmingen Vorsitzender Schule

Die Palette von Ausbildungsmöglichkeiten wird für Jugendliche aller Schularten immer bunter, die daraus resultierende „Qual der Wahl“ für zukünftige Schulabgänger nicht geringer. Eine erfolgreiche berufliche Orientierung erfordert daher immer mehr, sich aktiv mit sich selbst und den vielfältigen Optionen, die die Berufswelt bietet, zu beschäftigen. Über die reine Information hinaus müssen anschließend gewonnene Erkenntnisse gefiltert und sinnvolle Ideen konkretisiert werden.

Der 8. Mindelheimer Berufsinformationstag bietet erneut die Gelegenheit, sich vor Ort engagiert mit der eigenen Berufsorientierung auseinanderzusetzen. Auf einer solchen Grundlage können dann der individuell richtige Ausbildungsweg entdeckt und überlegte Entscheidungen getroffen werden. Dabei sind oftmals auch flexible Lösungen gefragt, damit der eingeschlagene Weg nicht frühzeitig korrigiert werden muss.

Iris Rienks, Gebietsdirektorin, Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Vorsitzende Wirtschaft

Iris Rienks, Gebietsdirektorin, Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Vorsitzende Wirtschaft

Unternehmen und Betriebe möchten durch das verstärkte Anbieten von Ausbildungsplätzen und entsprechenden Begleitmaßnahmen nachhaltig dem Fachkräftemangel begegnen, der durch die demografische Entwicklung sowie gestiegene Leistungsanforderungen bedingt wird. Daher stehen die Präsentation des heimatlichen Ausbildungsangebotes und die persönliche Begegnung mit den jungen Menschen der künftigen Ausbildungsgeneration im Vordergrund. Über 80 Aussteller unterbreiten ihr Spektrum in mehr als 180 Berufsbildern, rücken damit vielfältige Alternativen in das Blickfeld der Jugendlichen und bieten Unterstützung bei der Wahl des Berufes an.

Schule und Wirtschaft am nach wie vor überdurchschnittlich starken Wirtschaftsstandort Mindelheim/Unterallgäu wollen ihrer gemeinsamen, gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Mit der Ausrichtung des Berufsinformationstages an der Berufsschule der Unterallgäuer Kreisstadt wird jeder Schülerin bzw. jedem Schüler vor Ort die Chance gegeben, Berufsorientierung sowie Berufswahl hautnah zu erfahren.

Dr. Stephan Winter, Erster Bürgermeister der Stadt Mindelheim sowie Landrat Hans-Joachim Weirather haben erneut die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung übernommen. Regionale Ausbildungsbetriebe, Berufsfachschulen sowie Experten aus verschiedenen beruflichen Einsatzfeldern bieten Schüler/inne/n und Eltern Gelegenheit, sich in direktem Kontakt über Anforderungen und Perspektiven von Berufen sowie das Angebot auf dem Ausbildungsmarkt zu informieren.

Nutzen Sie als potentielle Auszubildende und Erziehungsberechtigte die Möglichkeiten, die Ihnen der Berufsinformationstag bietet – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bertram Hörtensteiner, Schulamtsdirektor
Staatliches Schulamt Unterallgäu/Memmingen
Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT
Vorsitzender Schule

Iris Rienks, Gebietsdirektorin
Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim
Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT
Vorsitzende Wirtschaft

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Reinhard J. Vetter, OStD
Schulleiter der Staatlichen Berufsschule Mindelheim
Reinhard J. Vetter, OStD Schulleiter der Staatlichen Berufsschule Mindelheim

Reinhard J. Vetter, OStD Schulleiter der Staatlichen Berufsschule Mindelheim

Grußwort zum 8. Mindelheimer Berufsinformationstag am 12.03.2016

Technische Innovation, Digitalisierungsprozesse, Industrie 4.0, Fachkräfteengpässe, demografischer Wandel und die aktuellen Flüchtlingsströme stellen das berufliche Bildungssystem vor große Herausforderungen. Hauptansatzpunkt für das berufliche Bildungssystem sind die Aufwertung des Erfolgsmodells „duale Ausbildung“ sowie die Erschließung weiterer Personengruppen für den Ausbildungsmarkt.

Die duale Berufsausbildung und die Angebote an Aufstiegsfortbildungen zum Meister, Techniker oder Fachwirt sind Erfolgsfaktoren für die wirtschaftliche Stärke des Landkreises Unterallgäu. Unter dem Druck einer wachsenden Akademisierung und schwächerer Ausbildungsjahrgänge gerät dieses Erfolgsmodell zunehmend in Bedrängnis. Um die Attraktivität von Berufsbildern zu steigern gilt es Nachwuchskampagnen, wie unseren Berufsinformationstag, zu veranstalten.

Die Fachkräftesicherung ist eine der wichtigsten bildungspolitischen Zukunftsaufgaben. Die duale Ausbildung bietet für leistungsstarke und praxisbegabte Jugendliche attraktive Perspektiven. Die IHK und HWK haben zukunftsweisende Projekte ins Leben gerufen, um z. B. junge Flüchtlinge, Studienabbrecher oder Mütter über eine Teilzeitausbildung in eine Ausbildung zu vermitteln.

Natürlich müssen sämtliche Bildungswege allen Schulabgängern offen stehen. Allerdings sollten junge Menschen ihre Bildungs- und Berufsplanung nicht am gesellschaftlichen Druck oder gar an Vorurteilen ausrichten, sondern sich an ihren Neigungen orientieren. Auch ein Blick auf den Bedarf der Wirtschaft schadet nicht. Das gelingt aber nur in einem Umfeld, in der die Bildungssysteme als gleichwertig betrachtet werden. Wir dürfen nicht den Fehler begehen, die berufliche Bildung gegen die akademische Bildung oder gar die Studenten gegen die Azubis auszuspielen. Wir brauchen Absolventen aus beiden Bildungssystemen.

Die Beschulung von Asylbewerbern und Flüchtlingen ist Teil einer humanitären Aufgabe, der sich Deutschland verpflichtet hat und der sich auch die Staatliche Berufsschule Mindelheim stellt. In diesem Schuljahr unterrichten wir diese berufsschulpflichtigen Schüler in 9 Klassen mit den Schwerpunkten Vermittlung der deutschen Sprache, Integration in unseren Kulturkreis und Berufsvorbereitung.

Das Jahresthema der IHK „Lehre macht Karriere“ zielt darauf ab, das Image der dualen Ausbildung in den Köpfen von Jugendlichen und Eltern zu verbessern. Um den Jugendlichen und Eltern dabei behilflich zu sein, sie zu unterstützen sich im Dschungel dieser Vielfalt von Berufen zurecht zu finden, dazu dient der Berufsinfotag. Sie erhalten von kompetenten Fachleuten Auskunft über Ausbildungswege, -profile und Anforderungen in den verschiedensten Berufen. Betriebsinhaber, Meister, Ausbilder und Vertreter von Sozialberufen haben sich wieder zur Verfügung gestellt, um Sie umfassend über die Berufsangebote in unserem Heimatraum zu informieren.

Dass wir, die Staatliche Berufsschule Mindelheim, die ja die Jugendlichen bei ihrer Ausbildung später als dualer Partner begleiten werden, dem Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, war für uns selbstverständlich. Unsere Fach- und Unterrichtsräume bieten sich dafür bestens an. In acht Gebäuden und den angrenzenden Freiflächen, auf insgesamt ca. 4.000 m², stehen ihnen eine Vielzahl von Betrieben für Auskünfte und Berufsaufklärung zur Verfügung – nutzen sie diese Chance sich umfassend zu informieren!

Reinhard J. Vetter, OStD
Schulleiter der Staatlichen Berufsschule Mindelheim

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Gottfried Voigt, Geschäftsführer,
Kreishandwerkerschaft Memmingen/Mindelheim

Grußwort zum 8. Mindelheimer Berufsinformationstag

Gottfried Voigt, Geschäftsführer, Kreishandwerkerschaft Memmingen/Mindelheim

Gottfried Voigt, Geschäftsführer, Kreishandwerkerschaft Memmingen/Mindelheim

Augen auf!
Früher oder später ist es soweit: Die Berufswahl steht an. Auch wenn noch ein, zwei oder drei Jahre des schulischen Lernens vor einem liegen. Die Frage: was mache ich später kommt unaufhaltsam näher! Und dann ist es gut, wenn es Plattformen gibt, die Informationen und Antworten geben.
Der achte Mindelheimer Berufsinfotag ist dabei eine hervorragende Möglichkeit, um junge Menschen auf Ausbildungsberufe und Ausbildungschancen hinzuweisen und damit auch mit Unternehmen zusammen zu bringen. Eine Informationsmesse, die zig Berufsmöglichkeiten aufzeigt und zu ersten Firmenkontakten verhelfen kann. Am 12. März heißt es wirklich: Augen auf! In Mindelheim gibt es viele Infos zur „Karriere mit Lehre“ oder um im Handwerk zu bleiben: „Vom Azubi zum Unternehmer“.
Es kann ja auch wirklich nicht zielführend sein, dass ein Großteil der jungen Leute (derzeit über 57 %) ausschließlich die berufliche Zukunft in einer Hochschulausbildung sieht. Aus Statistiken weiß man, dass die Akademiker-Quote bei allen Beschäftigungsverhältnissen maximal 30 % beträgt. Und das wird sich auch durch mehr Studienabgänger nicht verändern. Es kommt genau genommen zu ganz anderen Effekten. Hochqualifizierte Leute drängen verstärkt auf Arbeitsplätze, für die man keinen Hochschulabschluss braucht und akzeptieren dabei noch dauerhaft niedrige Einkommensmöglichkeiten. Oder noch viel fataler: Studienabgänger finden überhaupt keine Beschäftigung!
Die stark steigende Zahl der Studienabbrecher ist indes ein weiterer ernstzunehmender Hinweis, dass die Berufswahl gründlich bedacht sein muss!
Eine Lehre in einem anerkannten Ausbildungsberuf ist deshalb grundsätzlich die erste Wahl und bildet – egal in welchem Beruf – ein verlässliches Fundament. Weiterbildung jederzeit möglich! In allen Bereichen. Ob Industrie, Dienstleistung oder in einem tollen Handwerk!
Den Machern des Berufsinfotages sei deshalb an dieser Stelle herzlich gedankt! Gut, dass es solche Arbeitskreise gibt und damit potentiellen Auszubildenden und Unternehmen die Chance auf eine gemeinsame Zukunft gibt!
Dem 8ten Berufsinformationstag wünschen wir viel Erfolg!
Gottfried Voigt
Geschäftsführer,
Kreishandwerkerschaft Memmingen/Mindelheim

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Der 8. Berufsinformationstag in Mindelheim ist eine Initiative des AK_Wirtschaft_Logo

 

 

 

 

 

 

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