12 neue Rettungstreffpunkte in Memminger Wäldern

By | 21. März 2016

12 neue Rettungstreffpunkte in Memminger Wäldern

Schilder weisen in Waldgebieten aktuellen Standort aus und führen Rettungsdienste zu Verletzten – Bei Notruf: Nummer des nächstgelegenen Schildes angeben
12 neue Rettungstreffpunkte in Memminger Wäldern. So sehen die neuen Schilder in den bayerischen Wäldern aus: eine große Nummer markiert den aktuellen Waldbereich. Darunter eine prägnante Erklärung, was bei einem Unfall zu tun ist: „Notrufnummer 112 wählen. Rettungspunktnummer angeben. Hier auf Rettungsdienst warten“.

12 neue Rettungstreffpunkte in Memminger Wäldern. So sehen die neuen Schilder in den bayerischen Wäldern aus: eine große Nummer markiert den aktuellen Waldbereich. Darunter eine prägnante Erklärung, was bei einem Unfall zu tun ist: „Notrufnummer 112 wählen. Rettungspunktnummer angeben. Hier auf Rettungsdienst warten“.

Aufmerksame Spaziergänger und Jogger werden in den Wäldern im Memminger Stadtgebiet und im Landkreis Unterallgäu derzeit neue Schilder bemerken. Die Tafeln weisen den konkreten Standort aus und sind mit einer Nummer versehen, mit deren Hilfe Rettungsdienste sofort wissen, wo ein Verletzter geborgen werden muss. „Die neuen Schilder als Rettungstreffpunkte sind eine sehr gute Einrichtung“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger bei einer Präsentation der neuen Hinweistafeln auf dem Wanderparkplatz Bleiche am Eisenburger Wald. „Bisher war es manchmal schwierig, einen Verletzten in einem Waldgebiet zu orten“, ergänzte Stefan Honold, Leiter der städtischen Forstverwaltung.

Bildunterschriften: Mit Hilfe der neuen Schilder sollen Verletzte im Wald schneller geortet und versorgt werden können. Am neuen Schild auf dem Wanderparkplatz Bleiche im Eisenburger Wald (von links): Stefan Honold, Leiter der städtischen Forstverwaltung, Dr. Günther Bachfischer, Leiter des städtischen Amts für Brand- und Katastrophenschutz, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Rainer Nützel, Leiter des staatlichen Forstamts Mindelheim, und Revierleiter Thomas Klein von der bayerischen Forstverwaltung. (Fotos: Alexandra Wehr/ Pressestelle Stadt Memmingen)

Bildunterschriften: Mit Hilfe der neuen Schilder sollen Verletzte im Wald schneller geortet und versorgt werden können. Am neuen Schild auf dem Wanderparkplatz Bleiche im Eisenburger Wald (von links): Stefan Honold, Leiter der städtischen Forstverwaltung, Dr. Günther Bachfischer, Leiter des städtischen Amts für Brand- und Katastrophenschutz, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Rainer Nützel, Leiter des staatlichen Forstamts Mindelheim, und Revierleiter Thomas Klein von der bayerischen Forstverwaltung. (Fotos: Alexandra Wehr/ Pressestelle Stadt Memmingen)

Mit Hilfe der neuen Schilder soll eine Ortung in Zukunft leichter sein. Gedacht sind die Schilder sowohl für Besucher der Wälder als auch für Waldarbeiter. „Unser Ziel ist es, den Zeitraum zu verkürzen, bis ein Verletzter versorgt werden kann“, betonte Forstdirektor Rainer Nützel, Leiter des staatlichen Forstamts Mindelheim. „Wir empfehlen Waldarbeitern, die Nummer ihres Standorts in den Schutzhelm zu schreiben.“. Die Nummer des nächstgelegenen Schildes zu kennen ist wichtig, denn nur dann kann die Rettungskette funktionieren: Wenn sich im Wald ein Unfall ereignet, ruft der Verletzte am Unfallort die Rettungsleitstelle an und gibt die Nummer des nächstgelegenen Schildes an. Während er sich zum Rettungstreffpunkt aufmacht, ist zeitgleich auch der Rettungsdienst dorthin unterwegs.

Die Schilder werden derzeit in allen staatlichen, kommunalen und privaten Waldgebieten in ganz Bayern aufgestellt. Im Stadtgebiet Memmingen gibt es zwölf Rettungstreffpunkte:

Straßenkreuzung Lauberhart/ Eisenburg mit Kreisstraße Holzgünz/ Niederrieden, Steinheim: am Bahnübergang, Eisenburg: Straße nach Lauben (Ortsausgang) und Wanderparkplatz Bleiche, Hitzenhofen: Bushaltestelle in der Ortsmitte, Volkratshofen: Brunnen am Ortseingang, Parkplatz am Gasthof Kreuz in der Egelsee Straße, Wanderparkplatz am Stadtweiherwald, Wanderparkplatz Dickenreis, Dickenreishausen: Schützenheim/ ehem. Raiffeisenbank und bei Einöde Nr. 8, Ferthofen: Nähe Bushaltestelle.